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Die Vakuum-Cold-Box-Hüllen für flüssigen Wasserstoff und flüssiges Helium sind spezielle Speichersysteme, die für die Aufrechterhaltung von -253 °C (LH2) und -269 °C (LHe) unter Vakuumisolierung ausgelegt sind. Diese aus gefertigten doppelwandigem Edelstahl (304L/316L) Kühlboxen verfügen über eine mehrschichtige Isolierung (MLI) und Kupferstrahlungsschilde, um die Boil-off-Raten (BOR) auf ≤ 0,1 % pro Tag zu minimieren – entscheidend für die Konservierung hochwertiger kryogener Flüssigkeiten.
Vakuumisolierung : Ein 20–50 mm großer Vakuumspalt zwischen Innen- und Außenschale (evakuiert auf ≤1 Pa) reduziert den Wärmeeintrag durch Leitung und Konvektion im Vergleich zur Umgebungsisolierung um 99 %.
MLI : 30–50 Schichten aluminisierter Polyesterfolie (12 μm dick) mit Glasfaserabstandshaltern (25 μm) bilden eine Wärmebarriere und reduzieren die Strahlungswärmeübertragung um 98 %.
Kupfer-Strahlungsschild : Eine 0,5–1 mm dicke Kupferschicht, die dynamisch durch Rückgas oder flüssigen Stickstoff (auf -196 °C) gekühlt wird, fängt 70–80 % der Strahlungswärme von der Außenhülle ab.
Extreme Temperaturbeständigkeit
Hält thermischen Zyklen von -269 °C bis +50 °C ohne strukturelle Verschlechterung stand, dank spannungsarmer Schweißnähte und Edelstahl in Niedrigtemperaturqualität (316L mit 40 J Schlagenergie bei -196 °C).
Das Innengehäuse aus Edelstahl 316L (6–12 mm dick) ist beständig gegen Wasserstoffversprödung und Heliumpermeation, was für die Integrität der langfristigen Lagerung von entscheidender Bedeutung ist.
Geringer Wartungsaufwand und Langlebigkeit
Die Vakuumintegrität wird alle 2 Jahre auf ≤1 Pa getestet, wobei austauschbare Zirkonium-Aluminium-Getterkartuschen (aktiviert bei 400 °C) die Vakuumlebensdauer auf über 10 Jahre verlängern.
Modulare Ventilkästen (z. B. die DVB-Serie von Demaco) integrieren Druckbegrenzungsventile, Füllstandstransmitter und Füll-/Ablassanschlüsse und ermöglichen so eine Wartung ohne Unterbrechung des Vakuums.
Sicherheit und Compliance
Zertifiziert nach ASME BPVC Abschnitt VIII, Division 2 (für kryogene Behälter) und EN 14620 (kryogene Lagertanks) und gewährleistet Konstruktionssicherheit für extreme Temperaturen.
Doppeldruckbegrenzungsventile (eingestellt auf 1,2-fachen Arbeitsdruck) mit Berstscheiben (1,5-facher Arbeitsdruck) bieten redundanten Überdruckschutz.
Wasserstoff-Energiespeicher : Massenspeicher für LH2-Tankstellen (5–20 m³ Tanks) zur Unterstützung von Brennstoffzellenfahrzeugen, mit BOR ≤0,08 %/Tag, um Wasserstoffverluste zu minimieren.
Medizinische Forschung : LHe-Speicher für MRT-Magnete (1.000–5.000 Liter Fassungsvermögen), Aufrechterhaltung von -269 °C, um supraleitende Spulen betriebsbereit zu halten.
Luft- und Raumfahrtantrieb : LH2-Speicher für Raketenstartrampen (100 m³ Tanks mit BOR ≤0,05 %/Tag), um die Treibstoffverfügbarkeit für Startfenster sicherzustellen.
F: Wie wird das Vakuum in der Kühlbox aufrechterhalten?
A: Nicht verdampfbare Getterpumpen (NEG) (auf Zirkoniumbasis) absorbieren kontinuierlich Restgase (H₂, O₂, N₂) aus dem Vakuumspalt und halten dabei einen Druck von ≤1 Pa ohne externe Stromversorgung aufrecht. Getter werden alle 5 Jahre durch Elektroheizung reaktiviert.
F: Können Kühlboxen unter der Erde vergraben werden?
A: Ja. Vergrabene Modelle verfügen über kathodische Schutzsysteme (Opferanoden) zur Verhinderung von Bodenkorrosion und eine Betonaußenhülle zur strukturellen Unterstützung. Aufgrund der Aushubanforderungen ist die Installationszeit 20 % länger als bei oberirdischen Geräten.
F: Was ist der Kostenunterschied zwischen LH2- und LHe-Kühlboxen?
A: LHe-Kühlboxen sind 30–50 % teurer . aufgrund strengerer Reinheitsanforderungen (Heliumleckraten ≤1×10⁻⁹ mbar·L/s) und spezieller MLI mit höheren Schichtzahlen (50 gegenüber 30 Schichten für LH2) zur Bekämpfung der geringeren Temperaturdifferenz

Die Vakuum-Cold-Box-Hüllen für flüssigen Wasserstoff und flüssiges Helium sind spezielle Speichersysteme, die für die Aufrechterhaltung von -253 °C (LH2) und -269 °C (LHe) unter Vakuumisolierung ausgelegt sind. Diese aus gefertigten doppelwandigem Edelstahl (304L/316L) Kühlboxen verfügen über eine mehrschichtige Isolierung (MLI) und Kupferstrahlungsschilde, um die Boil-off-Raten (BOR) auf ≤ 0,1 % pro Tag zu minimieren – entscheidend für die Konservierung hochwertiger kryogener Flüssigkeiten.
Vakuumisolierung : Ein 20–50 mm großer Vakuumspalt zwischen Innen- und Außenschale (evakuiert auf ≤1 Pa) reduziert den Wärmeeintrag durch Leitung und Konvektion im Vergleich zur Umgebungsisolierung um 99 %.
MLI : 30–50 Schichten aluminisierter Polyesterfolie (12 μm dick) mit Glasfaserabstandshaltern (25 μm) bilden eine Wärmebarriere und reduzieren die Strahlungswärmeübertragung um 98 %.
Kupfer-Strahlungsschild : Eine 0,5–1 mm dicke Kupferschicht, die dynamisch durch Rückgas oder flüssigen Stickstoff (auf -196 °C) gekühlt wird, fängt 70–80 % der Strahlungswärme von der Außenhülle ab.
Extreme Temperaturbeständigkeit
Hält thermischen Zyklen von -269 °C bis +50 °C ohne strukturelle Verschlechterung stand, dank spannungsarmer Schweißnähte und Edelstahl in Niedrigtemperaturqualität (316L mit 40 J Schlagenergie bei -196 °C).
Das Innengehäuse aus Edelstahl 316L (6–12 mm dick) ist beständig gegen Wasserstoffversprödung und Heliumpermeation, was für die Integrität der langfristigen Lagerung von entscheidender Bedeutung ist.
Geringer Wartungsaufwand und Langlebigkeit
Die Vakuumintegrität wird alle 2 Jahre auf ≤1 Pa getestet, wobei austauschbare Zirkonium-Aluminium-Getterkartuschen (aktiviert bei 400 °C) die Vakuumlebensdauer auf über 10 Jahre verlängern.
Modulare Ventilkästen (z. B. die DVB-Serie von Demaco) integrieren Druckbegrenzungsventile, Füllstandstransmitter und Füll-/Ablassanschlüsse und ermöglichen so eine Wartung ohne Unterbrechung des Vakuums.
Sicherheit und Compliance
Zertifiziert nach ASME BPVC Abschnitt VIII, Division 2 (für kryogene Behälter) und EN 14620 (kryogene Lagertanks) und gewährleistet Konstruktionssicherheit für extreme Temperaturen.
Doppeldruckbegrenzungsventile (eingestellt auf 1,2-fachen Arbeitsdruck) mit Berstscheiben (1,5-facher Arbeitsdruck) bieten redundanten Überdruckschutz.
Wasserstoff-Energiespeicher : Massenspeicher für LH2-Tankstellen (5–20 m³ Tanks) zur Unterstützung von Brennstoffzellenfahrzeugen, mit BOR ≤0,08 %/Tag, um Wasserstoffverluste zu minimieren.
Medizinische Forschung : LHe-Speicher für MRT-Magnete (1.000–5.000 Liter Fassungsvermögen), Aufrechterhaltung von -269 °C, um supraleitende Spulen betriebsbereit zu halten.
Luft- und Raumfahrtantrieb : LH2-Speicher für Raketenstartrampen (100 m³ Tanks mit BOR ≤0,05 %/Tag), um die Treibstoffverfügbarkeit für Startfenster sicherzustellen.
F: Wie wird das Vakuum in der Kühlbox aufrechterhalten?
A: Nicht verdampfbare Getterpumpen (NEG) (auf Zirkoniumbasis) absorbieren kontinuierlich Restgase (H₂, O₂, N₂) aus dem Vakuumspalt und halten dabei einen Druck von ≤1 Pa ohne externe Stromversorgung aufrecht. Getter werden alle 5 Jahre durch Elektroheizung reaktiviert.
F: Können Kühlboxen unter der Erde vergraben werden?
A: Ja. Vergrabene Modelle verfügen über kathodische Schutzsysteme (Opferanoden) zur Verhinderung von Bodenkorrosion und eine Betonaußenhülle zur strukturellen Unterstützung. Aufgrund der Aushubanforderungen ist die Installationszeit 20 % länger als bei oberirdischen Geräten.
F: Was ist der Kostenunterschied zwischen LH2- und LHe-Kühlboxen?
A: LHe-Kühlboxen sind 30–50 % teurer . aufgrund strengerer Reinheitsanforderungen (Heliumleckraten ≤1×10⁻⁹ mbar·L/s) und spezieller MLI mit höheren Schichtzahlen (50 gegenüber 30 Schichten für LH2) zur Bekämpfung der geringeren Temperaturdifferenz
